Vegane Haselnussnugat-Happen

Gute vegane Pralinen zu bekommen, ist gar nicht so einfach. Und selbst wenn man welche findet, dann heißt das noch lange nicht, dass man jetzt etwas Gesundes zu sich nimmt, nur weil „vegan“ drauf steht. In den meisten Fällen nämlich sind sie, genau wie ihre nicht-veganen Pendants, voll von weißem Industriezucker und im Zweifel nicht gerade arm an simplen, nicht nahrhaften Fetten.

Das muss doch besser gehen, dachte ich mir, und habe (wie so oft von Pinterest und Instagram inspiriert) ein bisschen Versuchsküche gespielt. Herausgekommen sind diese köstlichen Haselnussnugat-Happen.

Anstelle von weißem Zucker ist Ahornsirup drin (wohl dosiert) und die Nugatcremigkeit entsteht durch nahrhafte und gesunde Nussbutter. Als großer Nutella-Freund habe ich mich für Haselnussmus entschieden, grundsätzlich funktionieren aber auch Mandelmus oder (dann mit anderem Geschmacksergebnis) Tahini oder Erdnussmus.

Ganz wichtig ist es, wirklich hochwertige, dunkle Schokolade für die Pralinen zu verwenden; 75-80% Kakao sollten es schon sein (und im Idealfall Bioschokolade, die zumindest mit Rohrohrzucker oder Agavendicksaft gesüßt ist). Beim Nussmus sollte man darauf achten, dass es nicht zu flüssig ist. Etwas festere Qualitäten eignen sich hier besser.

Man kann die Pralinen mit allen möglichen Zutaten toppen und verfeinern. Meine Favoriten sind gehackte Mandeln oder Pistazien, zerkleinerte geröstete Kokoschips, getrocknete Sauerkirschen oder ganz einfach rohes Kakaopulver.

Natürlich fallen die Nugathappen nicht wirklich unter gesunde Ernährung im klassischen Sinne. Aber sie machen das Naschen zumindest ein bisschen weniger sündig.

Enjoy!

Annie xx

Vegane Haselnussnugat-Happen

100g dunkle vegane Schokolade
200ml Haselnussmus (ungezuckert, bio)
2 EL Kokosöl
1,5 EL Ahornsirup
1 Messerspitze gemahlene Vanille
1 Prise Mehrsalz
4 EL rohes Kakaopulver

Eine kleine flache Backform (maximal 13x13cm) mit Backpapier auslegen.*

Schokolade in Stücke brechen und im Wasserbad langsam zusammen mit dem Kokosöl schmelzen.

Nussbutter zugeben und gleichmäßig verrühren. Ahornsirup, Kakao, Vanille und Salz zugeben und vermischen, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.

Schale aus dem Wasserbad nehmen und die Schokomasse in die vorbereitete Form füllen. Die Masse sollte etwa 1,5cm hoch sein (zur Not mit dem Backpapier die Form etwas verkleinern).

Mit Nüssen oder sonstigen Toppings bestreuen** und etwa eine Stunde ins Gefrierfach stellen, damit der Nugat sich setzen kann. Danach in kleine Quadrate schneiden und im Kühlschrank aufbewahren.

*wenn man keine kleine Form hat, kann man auch eine größere Form nehmen und sie künstlich verkleinern, indem man mit festerem Backpapier (sonst einfach das Backpapier doppelt nehmen) eine „Form in der Form“ baut und durch das Hochklappen des Papiers einen künstlichen Rand bildet
**Wer die Pralinen mit Kakao bestreuen möchte, sollte das erst tun, wenn sie aus dem Tiefkühler kommen. Ansonsten zieht der Kakao direkt wieder in die Schokomasse ein und der schöne Pudereffekt ist weg.

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