Schöne schwarz-weiße Welt

Eine der größten Herausforderungen vor denen wir jeden Tag stehen ist, wie wir mit negativen Gedanken und Gefühlen umgehen. Techniken aus Achtsamkeit oder Yoga können uns dabei helfen, dass uns schwierige Situationen nicht in einen endlos dunklen Strudel hinabziehen. Wenn wir sie denn anwenden. In der Regel versuchen wir lieber, negativen Gefühlen systematisch aus dem…

Begegnungen

Die Seele reist langsamer als der Körper. Diese wahnsinnig schlaue Beobachtung hat mein Lieblingsschriftsteller Helge Timmerberg angestellt. Timmerberg ist mit 17 das erste Mal von Deutschland nach Indien getrampt und seitdem in irgendeiner Form immer unterwegs gewesen. Heute ist er knapp 60. Er muss es also wissen. Auch ich kenne das Gefühl, zwar physisch an…

Räucherstäbchen und Benzin

Der Wind weht zerrupfte Geräusche an mein Ohr: Motorroller, die vorbeibrausen, Gesprächsfetzen, Gehupe, das Lachen einer Frau, das metallisch-melodische Klingen der Gamelan. Die Luft riecht nach Räucherstäbchen und Benzin. Für einen Moment schließe ich die Augen. Ich bin zurück auf Bali. Nach ziemlich genau neun Jahren stehe ich wieder auf den kaputten Bürgersteigen von Ubud….

Sich mit dem Herzen verneigen – Warum Dankbarkeit zufrieden und gesund macht

Dankbarkeit ist eine faszinierende Angelegenheit. Im Prinzip machen wir nichts anderes, als unseren Fokus zu verschieben. Wir beginnen, etwas bewusst und wohlwollend zu betrachten, dem wir sonst keine besondere Aufmerksamkeit widmen oder das wir für selbstverständlich halten. Aber diese kleine Änderung in unserer Wahrnehmung hat signifikante Auswirkungen…

Kann Meditation wirklich mein Leben verändern?

Von guten Vorsätzen zum Jahreswechsel halte ich nichts. Nur weil von einem Tag auf den nächsten eine Jahreszahl anders ist, soll man sein Leben umkrempeln? Macht für mich keinen Sinn und ist psychologisch gesehen sowieso fraglich. Veränderung muss aus uns selbst kommen; äußere Umstände können zwar gute Katalysatoren sein, aber ohne inneren Antrieb verpufft die…

Was London und Mary Poppins gemeinsam haben, oder: Eine Lektion in Achtsamkeit

Von Anfang an war klar: Mein Abenteuer London würde ein Ende haben. Doch als dieses dann tatsächlich näher rückte, verfiel ich in Panik. Und ich meine: echte, richtig schlimme Panik. Ich konnte nächtelang nicht schlafen, weil mein Herz so wild hämmerte wie nach einem Vodka-RedBull-Exzess. Tagsüber wurde mir das Herz schwer, wenn ich eine Straße…